Die Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen ist eine der größten Herausforderung der Bundesrepublik seit ihrer Gründung. „Sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene wurden in den vergangenen Monaten gewaltige Anstrengungen unternommen, um das Infektionsgeschehen zu verlangsamen und einzudämmen. Es wurden große Finanzmittel zu Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen bereitgestellt, das Gesundheitssystem unterstützt und schrittweise das öffentliche Leben wieder hochgefahren“, schildert der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Wiard Siebels.
Auch wenn jede Pandemie und jedes Virus unterschiedlich sei und individuell betrachtet werden müsse, will der Niedersächsische Landtag durch die Einberufung eines neuen Corona-Sonderausschusses frühzeitig mit der Aufarbeitung der bisher gewonnenen Erkenntnisse aus der Bekämpfung der Corona-Pandemie beginnen, um so bestmöglich auf mögliche künftige Pandemiesituationen reagieren zu können, so der SPD-Politiker Siebels weiter.

„Der Ausschuss soll im Oktober 2020 seine Arbeit aufnehmen und bis zum 30. September 2021 möglichst seine Arbeit mit einem Abschlussbericht beenden“, erklärt Siebels. „Die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie sollen uns krisen- und zukunftssicherer aufstellen. Sie sollen nicht nur notwendige Schlüsse aus der Pandemie aufzeigen und politische Umsetzungsschritte an die Hand geben, sie sollen auch demonstrieren, wie in gesundheitlichen Krisensituationen die parlamentarische Arbeit des Landtages organisiert werden kann“, sagt Siebels.

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Siebels: Aus Corona Lehren für die Zukunft ziehen – Einsetzung eines Sonderausschusses zur Aufarbeitung der Pandemie

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