„Deutschland hat eine Verantwortung, seinen Atommüll in einem nationalen Endlager zu entsorgen – diese Verantwortung können, dürfen und wollen wir nicht auf andere Länder abschieben. In einem ersten Schritt zu einem geeigneten Endlager wurde vergangene Woche der erste Teilbericht der BGE vorgestellt, der zunächst wenig aussagekräftig ist. Im ersten Schritt wurden die Standorte ausgeschlossenen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit des Wirtsgesteins für ein atomares Endlager als ungeeignet erscheinen. Dass Niedersachsen auf der Karte der BGE nicht großflächig ausgeschlossen ist, liegt an dem weiten Vorkommen von Steinsalz, Ton- sowie Kristallingestein. Eine Vorfestlegung ist dies jedoch keineswegs: In Folgestufen werden Aspekte der Raumplanung berücksichtigt, dann folgt die ober- sowie die untertägige Untersuchung, die das Analysebild vervollständigen sollen.

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Statement des umweltpolitischen Sprechers Marcus Bosse zur Atomendlagersuche

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