Die vergangenen Monate haben die Kultur- und Kreativbranche vor große Herausforderungen gestellt. Abgesagte Konzerte und Großevents, geschlossene Museen und verschobene Workshops haben auch niedersächsische Kreative plötzlich ihrer Existenzgrundlage beraubt. Zwar seien etliche Hilfsprogramme auf Bundes- und Landesebene auf den Weg gebracht worden, die einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Infrastruktur im Kulturbereich aufrecht zu erhalten. „Allerdings“, erklärt Hannah Naber, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, „fallen nicht wenige Künstlerinnen und Künstler momentan durch alle Raster: Als Soloselbstständige zahlen sie nicht in die gesetzliche Arbeitslosenversicherung ein und können damit auch kein Kurzarbeitergeld erhalten. Überdies hilft der erleichterte Zugang zur Grundsicherung nur denen, die noch keine ausreichende Altersvorsorge getroffen haben, und vielen droht dazu noch eine Rückzahlung bereits erhaltener Fördergelder, weil Projekte nicht wie geplant aufgeführt werden konnten.“ Hier setzt der Entschließungsantrag der Regierungsfraktionen an.

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Naber: Kultur- und Kreativbranche unter die Arme greifen – Corona-Pandemie gefährdet unzählige Existenzen

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